Der sterbende Baum ist Lebensraum

Totholz als Biotop ist unersetzlich!
Bäume verabschieden sich, wenn man ihnen die Zeit lässt, über Jahrzehnte von ihrem aktiven Dasein. In dieser Zeit sind sie ein Universum in und für sich.

Pilze, Insekten(-larven), Vögel, Spinnen, Kleinsäuger, Schlangen und was es sonst noch so gibt, Vieles lebt im und vom Holz bzw. vom Lebensraum, den dieses Holz bietet.

  • Streuobstreihe © Bio Austria
  • stehendes Totholz in Miniwildnis © Markus Danner
  • Obstgarten © Markus Danner
  • Totholz, Steine und Kies als Brutplatz für Insekten und andere © Markus Danner
  • hohler Baumstock mit Spuren von Bewohnern © Markus Danner

Für viele Vertreter dieser Arten ist es von existenzieller Bedeutung, dass Totholz als Biotop, als Landschaftsstruktur überhaupt vorhanden sind.

Einzelne Bäume, die ihre Ertrags- oder Wachstumsjahre hinter sich haben, deren Holz aber wirtschaftlich von untergeordnetem Nutzen ist, sollten unbedingt stehenbleiben.
Im Besonderen Biobetriebe haben eine Vorreiterrolle beim Bereitstellen von natürlichen Lebensräumen.

Markus Danner

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