Abgestufter Wiesenbau

Abgestufter Wiesenbau – Qualität und Vielfalt auf dem Biobetrieb.
In der biologischen Wiesenbewirtschaftung ist die abgestufte Bewirtschaftungsintensität praktisch unverzichtbar.
Abgestufter Wiesenbau, was ist das und wozu soll das gut sein?

Mit abgestuftem Wiesenbau ist gemeint, dass ein Betrieb unterschiedliche Wiesenstandorte zur Verfügung hat (Hofentfernung, Bodengüte, Gründigkeit etc.), die sich für unterschiedliche Nutzungsintensitäten eignen und Düngung und Nutzung darauf abgestimmt werden.

Abgestufter Wiesenbau liefert gewünschte Futterqualitäten

Auf diese Weise bewirtschaftet stehen dem Betrieb sowohl ertragreiche, aber artenärmere Flächen zur Verfügung, die energie- und eiweißreiches Futter liefern, als auch ertragsärmere, dafür artenreiche Wiesenbestände für Jung- und Galtviehfutter:
Abgestufter Wiesenbau – Qualität und Vielfalt auf dem Biobetrieb!

Abgestufer Wiesenbau erfüllt Anforderungen an Biodiversität

Somit kann einer Grundforderung in der biologischen Landwirtschaft nach Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt in einem gesamtbetrieblichen Konzept nachgekommen werden, ohne deshalb auf hohe tierische Grundfutterleistungen verzichten zu müssen!

Besonders bedeutend am Konzept der abgestuften Bewirtschaftungsintensität ist neben dem ökologischen Faktor der Umstand, dass ausreichend Hofdünger für intensiv bewirtschaftete Futterflächen zur Verfügung steht, die dadurch langfristig in der Lage sind, hochwertiges Grundfutter zu liefern!

  • Eingraswiese mit Luzerne (C) Danner
  • Hochleistungsfutter für Biotiere (C) Danner
  • vielfältige Fettwiese mit Wiesenbocksbart (C) Danner
  • artenreiche Magerwiese (C) Danner
  • Blühpflanzen in Glatthafer-Kräuterwiese (C) Danner
  • Grünlandbroschüre. ©. Markus Danner

Du suchst ein Konzept für deinen Betrieb?
Wir von BIO AUSTRIA haben die Lösung,
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Markus Danner

Abgestufter Wiesenbau – die Praxis

Seit den 80er Jahren, seit Dr. Walter Dietl diese Bewirtschaftungsform als Idee ausformulierte und kommunizierte, kennen wir den „Abgestuften Wiesenbau“ als die Form der Grünlandbewirtschaftung, die den Grundsätzen der biologischen Landwirtschaft entspricht.

Wiesenlandschaft wurde zum Klischee

Vielen BIO-affinen Leuten gefällt Low Input. Vielen gefällt die Idee, Milch aus Grundfutter zu produzieren. Viele sehen Kraftfuttereinsatz kritisch.
Von der Landwirtschaft weit entfernte Gesellschaftsschichten möchten Blumenwiesen in der Landschaft. Sie möchten Schmetterlinge flattern sehen. Sie wollen keine Nachrichten hören über Bienensterben und dramatische Artenrückgänge allerorts.
Sie möchten, dass Tiere auf der Weide grasen. 
Die meisten denken nicht daran, dass ihre günstigen Lebensmittel im Gegensatz zu diesen Idealvorstellungen stehen bzw. mit dem Verschwinden ihrer Wunsch-Postkartenwelt direkt zu tun haben.
Das Eine bedingt das Andere. Das ist auch in der Biolandwirtschaft nicht automatisch anders, denn:

Auch Biobetriebe brauchen wirtschaftliche Erträge! 

Wie also bringen wir das alles unter einen Hut – in ein sinnvolles Bewirtschaftungskonzept?
Der abgestufte Wiesenbau ist dieses sinnvolle Konzept, welches das schier Unmögliche möglich machen kann!

Unter der Voraussetzung eines entsprechenden Commitements der Gesellschaft mit der Landwirtschaft, nämlich deren Produkte zu entsprechenden Preisen zu kaufen und auf Importersatz zu verzichten, wird es gelingen, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen.

Vortrag zum abgestuften Wiesenbau in Raumberg Gumpenstein im November 2019.
32 Minuten, Ing. Markus Danner und Christoph Gwehenberger

1. Bodenparameter erheben

Worauf bezieht sich nun die „Abstufung“? 
Sie ergibt sich durch den Standort. Die „abgestufte“ Grünlandbewirtschaftung ist zuallererst eine standortangepasste!

Die Bodeneigenschaften sind demnach der erste Gegenstand der Planung. Wir brauchen Antworten auf die Frage:

Auf welchen Böden mit welchen jeweiligen Voraussetzungen liegen unsere Feldstücke?

Der Großteil der Antwort darauf findet sich in der elektronischen Bodenkarte (eBod), ergänzt durch Beobachtung und Erfahrung des Bewirtschafters.

bodenkarte.at

2. Nutzung definieren

In einem weiteren Schritt halten wir die Nutzung jedes Feldstückes fest und erheben, wie genau sie zu den gegebenen Standortverhältnissen passen oder eben nicht.

Wie nutzen wir sie? 

Passt diese Nutzungsart zu den standörtlichen Gegebenheiten?

Passt der Pflanzenbestand zur Nutzung und zu den Bodenverhältnissen?

An dieser Stelle werden notwendige Nutzungsanpassungen erkannt und in die Planung einbezogen.

3. Düngung

Für jede Nutzungsart und -intensität kennen wir den Bedarf von Düngern pro Flächeneinheit. Um eine vernünftige, dem Betrieb gerecht werdende Düngeplanung erstellen zu können, muss die verfügbare Jahresdüngermenge bekannt sein.

Dieser Punkt bedarf oft der größten Anstrengung seitens der Bewirtschafter, weil nicht selten gedüngt wird, bis die Grube leer ist, nicht bis die Kulturen ausgefüttert sind. Sprich: Die genauen Mengen sind nicht bekannt. Faustzahlen sind für die hier beschriebene Nutzungsplanung unbrauchbar.

Der Bauer/die Bäuerin wird also nicht umhin kommen, nachzurechnen, zu recherchieren oder eine Saison lang Strichlisten oder ähnliches zu führen, um über einen validen Wert zu verfügen: In meinem Betrieb stehen soundsoviel m3 Gülle bzw. Mist oder Jauche im Jahr zur Verfügung.

Von diesen Mengen ausgehend werden die Feldstücke ihrer Nutzungsart und -intensität entsprechend mit den vorhandenen Düngern „ausgefüttert“. D.h. z.B einer 4-Schnittwiese werden je nach Düngerkonzentration 4-5x 12mGülle pro Hektar zugeteilt.

Empfehlung: Im Frühjahr bei voller Grube Gülleanalyse durchführen!

4. Anpassungen, Wiederholungsschleifen

Im „Normalfall“, beim Gros der Betriebe, geht die Gülle früher aus als die Hektare.
Im „Normalfall“, beim Gros der Betriebe, ist bisher die logische Konsequenz, ein bisschen weniger pro Hektar, damit alle etwas bekommen.
Dieses Gießkannenprinzip hat uns in die Situation geraten lassen, dass sehr viele Bio-Futterflächen unterernährt sind (denn auf die Schnitthäufigkeit wurde nicht verzichtet), und unterernährte Wiesen mit geringerer Bonität trotzdem ihre Artenvielfalt verloren haben (weil sie mit Gülle gedüngt wurden und/oder zu häufig geschnitten)

Die abgestufte Bewirtschaftung setzt diese Fehlentwicklung außer Kraft, indem:

  • Trockene Kuppen, feuchte Senken 
  • Graben-, Bach- und Wegraine, 
  • Unförmige, enge Feldstückecken
  • Sehr seichtgründige Schläge
  • Schläge mit geringer Bonität
  • Weit entfernte Feldstücke etc.

aus der (Gülle-) Düngung genommen werden.
Teilschläge werden zur zweischnittigen oder dreischnittigen Glatthaferwiese, zur zweischnittigen Trespenwiese, zur Straußgraswiese oder was auch immer für ein passender Wiesentyp, der mit einer Festmistgabe das Auslangen findet.
Diese Nachjustierung wird solange verfeinert, bis alle Flächen den Dünger bekommen, den sie brauchen.

Im Ergebnis soll mehr Leistungsfutter geerntet, mehr Ertrag und eine deutliche Steigerung der Biodiversität auf den düngereduzierten Flächen erzielt werden.

Zusätzlich verfügt der Betrieb über Heu, das ideal für trockenstehende Kühe und Jungvieh geeignet ist. 

Mehr Pflanzenvielfalt, Blumenwiesen und viele blühende Inseln in der Landschaft sind eine Folgeerscheinung dieses Bewirtschaftungskonzeptes. Wir geben der Biodiversität wieder Raum und damit Antworten auf drängende Probleme unserer Zeit.

In den ersten Jahren finden v.a. auf extensivierten Schlägen massive Veränderungen im Pflanzenbestand statt, die aufmerksam beobachtet und begleitet, ggf. mit unterstützenden Saaten stabilisiert werden müssen.

Markus Danner

Übersaaten in Intensiven Wiesen und Weiden

Blickt man in die Vergangenheit der Grünlandbewirtschaftung, so war das Übersäen von lückigen Wiesen ein regelmäßiger Vorgang. Hierzu wurden die Heublumen verwendet. Dies war möglich, da die 1. Nutzung spät erfolgte und viele Gräser und Kräuter bis in die Samenreife kamen. Die Samen fielen am Heustock aus und blieben als Heublumen über. Teilweise samten die Pflanzen auch schon auf der Wiese aus und durch diese natürliche Versamung regenerierten sich die Bestände.

kollabierter Pflanzenbestand auf Intensivwiese © Markus Danner
kollabierter Pflanzenbestand auf Intensivwiese © Markus Danner
hier hat Saatgut Platz!

Aufgrund dieser zwei Aspekte kann auf die Frage, ob Übersaaten in intensiven Wiesen und Weiden notwendig sind, ziemlich eindeutig mit JA geantwortet werden. Ausnahmen funktionieren dann, wenn eine gute Basis wertvoller Futterpflanzen im Ausgangsbestand vorhanden ist und sehr sorgfältig bewirtschaftet wird.
Die Nutzung, also die Anzahl der Schnitte pro Jahr, stellt den Haupteinfluss auf die Entwicklung des Pflanzenbestandes dar. Gutes Grundfutter weist eine hohe Energie- und Eiweißdichte auf und stammt von Wiesen, die regelmäßig früh genutzt werden.
Dieses Futter ist für Tiere, die Leistung in Form von Milch oder Fleisch erbringen sollen, erforderlich und hilft den Einsatz von Kraftfutter zu reduzieren.
Dabei verlieren die Wiesen aber auch die Fähigkeit zur natürlichen Versamung. Als Folge werden bisherige Bestandesbildner aus der Wiese verdrängt und die Bestände werden lückig.
Soll sich ein Pflanzenbestand entwickeln, der mit dieser Form der Nutzung zurecht kommt, ist ein gänzlich anderer Schwerpunkt zu setzen.
In solchen Beständen spielt das Wiesenrispengras und in Gunstlagen vor allem das Englische Raygras eine sehr bedeutende Rolle. Solche Vielschnittwiesen nähern sich von der Zusammensetzung her einer Dauerweide an.
Ohne Übersaaten können sich unerwünschte Pflanzen ausbreiten und führen zu einer Verringerung der Futterqualität sowie des Ertrages.

Die hier beschriebene Form der Übersaat ist nicht zwingend eine periodisch anzuwendende Methode, sondern lediglich ein zeitlich beschränktes Instrument zur Umstellung eines an die Nutzung anzupassenden Bestandes.

Vielschnittwiese   (C) Danner
Vielschnittwiese (C) Danner

Weiters muss am Bio-Grünlandbetrieb sichergestellt sein, dass auch extensiv genutzte Wiesen vorhanden sind und somit gesamtbetrieblich einem wichtigen Grundsatz der biologischen Landwirtschaft gerecht wird –
der Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt.

Walter Starz

Abstimmung von Nutzung und Düngung

Durch eine intensivierte Nutzung der Wiese kommt es auch zu größeren Entzügen und höheren Umsetzungen im Boden.
Damit dieses System auch langfristig funktioniert, muss die Düngung auf solchen Flächen angepasst werden.
Dabei genügt es nicht, einfach nur die Mistmenge im Herbst zu erhöhen. Es braucht ein gut durchdachtes Düngekonzept. Das Bodenleben benötigt eine regelmäßige Zufuhr von organischer Substanz, um eine intensive Umsetzung und somit ein gutes Graswachstum zu erreichen.
Daher ist bei drei und mehr Schnitten eine einmalige oder zweimalige Düngergabe nicht ausreichend.

Betriebe mit flüssigen Wirtschaftsdüngern können die Düngermengen in kleineren Gaben zu mehreren Terminen auf den Flächen ausbringen.
Festmistbetrieben ist zu empfehlen, Rottemist herzustellen, um auch zwischen zwei Schnitten eine mäßige Gabe verabreichen zu können.

Wird die Düngung nicht an intensivierte Nutzung angepasst, verschlechtern sich Wiesenbestände zwangsläufig und es kommt zu vermehrtem Auftreten unliebsamer Pflanzen. Sowohl zu geringe Düngermengen als auch eine ungleichmäßige Verteilung während des Jahres tragen zu dieser Entwicklung bei.

bodenverträgliche Düngertechnik © Markus Danner
bodenverträgliche Düngertechnik © Markus Danner
ist in der Vegetationsperiode oft im Einsatz!

Eine zu geringe Bodendynamik schwächt in erster Linie die Gräser, die das Gerüst einer jeden Wiese darstellen.
Gehen diese langsam zurück, entstehen Lücken, die dann von anderen Pflanzen, wie in erster Linie von der Gemeinen Rispe besiedelt werden.

Alle diese Erscheinungen sind nicht spezifisch für den Biobetrieb. Sie werden deshalb ausführlich abgehandelt, weil der Biobetrieb im besonderen auf seine eigenen Ressourcen wie eben die Erträge seines Grünlandes angewiesen ist, und allfällige Korrekturen fehlentwickelter Bestände deutlich zeitraubender und schwieriger sind.
Biologische Landwirtschaft muss und will ohne chemische Eingriffe, bestenfalls auch ohne bodenbewegende technische Eingriffe die Grünlandbestände ertragreich erhalten.

Düngung und Nutzung sind untrennbar miteinander verbunden. Die Optimierung dieser beiden Elemente ist für eine langfristig erfolgreiche Nutzung der Wiese entscheidend.

Walter Starz
Markus Danner

Intensivwiesen

Für hochleistende Tiere dringend notwendig sind Futterflächen, die ein energiereiches und rohfaserarmes Grundfutter bereitstellen. Das bieten Intensivwiesen und gut geführte Weiden.
Leistungsfutter stammt von Wiesen mit einer hohen Schnittfrequenz und einem frühen ersten Schnitt. Für hohe Grundfutterleistungen sind entsprechend intensive Bewirtschaftungskonzepte und -flächen notwendig.
Intensiver genutzte Wiesen sollen bestes Grundfutter mit hohen Energie- und Eiweißgehalten sowie geringen Rohfaserwerten liefern. Aus diesem Grund muss die Mahd zum Zeitpunkt des Ähren-/Rispenschiebens erfolgen.
Durch den frühen Mahdzeitpunkt ergeben sich mehrere Schnitte pro Jahr und somit kommt es automatisch auch zu einer Intensivierung.

Intensivwiesen brauchen mehr als nur häufige Mahd!

Eine Schnittintensivierung bedarf auch immer einer Anpassung des Futternachschubs für den Boden bzw. das Bodenleben. Alle Flächen mit dem Gießkannenprinzip gleich stark (bzw. knapp) abzudüngen und gleichzeitig “zeitgemäße” Schnitthäufigkeit durchzuführen, endet in kollabierten Beständen.


Daher muss auf das Düngemanagement größtes Augenmerk gelegt werden.

kollabierter Pflanzenbestand auf Intensivwiese © Markus Danner
kollabierter Pflanzenbestand auf Intensivwiese © Markus Danner
  • Dichter Wiesenbestand nach der Bestandessanierung © Markus Danner
  • ausgestriegeltes Gemeines Rispengras auf dem Komposthaufen © Markus Danner


Je höher die Leistungsanforderung, desto höher die Ansprüche. Das gilt auch und im Besonderen für Intensivwiesen. Die Bodenqualität mit seiner Struktur, seinem Säurezustand, den Stoffverhältnissen etc. muss natürlich deutlich mehr unter Beobachtung stehen als auf einer Zweischnittwiese, die auch mit geringerer Bodenharmonie gut auskommt.

Im Vergleich zu den Extensiven Wiesen weisen intensiv genutzte Bestände eine geringere Artenanzahl auf, weil häufigere Nutzung und größeres Nährstoffangebot nur wenige Arten bevorzugen.
Gräser wie das Wiesenrispengras oder das Englische Raygras (bis 800 m Seehöhe) ertragen eine häufige Nutzung sehr gut, wenn eine bedarfsgerechte Düngung vorgenommen wird.

Walter Starz
Markus Danner

Extensive Wiesen

Was heute unter extensive Wiesen verstanden wird waren vor der Intensivierung in der Grünlandwirtschaft die traditionellen ein- bis zweischnittigen Heuwiesen des alpinen Klimaraumes.
Durch die Vorverlegung der ersten Nutzung und Erhöhung der jährlichen Schnitthäufigkeit kam es zu einer gravierenden Änderung der Wiesenbestände, die vor allem durch eine Abnahme der Artenvielfalt gekennzeichnet sind. Extensiv genutzte Wiesen sind für jeden Betrieb von Bedeutung, da sie reifes, samentragendes, rohfaserreiches Futter für trockenstehende Kühe und Kalbinnen liefern.

Artenreiche Wiesen und Weiden sind nicht nur wertvolle Mineralstoff- und Spurenelement-Lieferanten, sondern können auch die Futteraufnahme der Tiere positiv beeinflussen.

Extensivwiesen zählen zu den artenreichsten Ökosystemen überhaupt. Bevor die Technisierung in der Landwirtschaft das Grünland erreichte, waren artenreiche Wiesen je nach Naturraum selbstverständlich. Das war durch die begrenzten Möglichkeiten der Bewirtschaftung vorgegeben.

Extensive Wiesen brauchen Zeit!

  1. Die Flächen wurden nur gelegentlich mit mäßigen Festmistgaben gedüngt.
  2. Der Nutzungszeitpunkt variierte je nach Witterung von Jahr zu Jahr, wobei der 1. Schnitt spät erfolgte (Heumonat war Juli). Heute vorwiegend um Sonnwende.
  3. Meist waren ein bis zwei Schnittnutzungen üblich, teilweise mit einer Vor- oder Nachweide kombiniert.
  4. Die Erntezeit zog sich über einen längeren Zeitraum, da keine schlagkräftigen Maschinen vorhanden waren.

Auf solchen Wiesen konnten bis über 60 Pflanzenarten dauerhaft bestehen.

Glatthafer-Margeritenwiese. © Danner
Glatthafer-Margeritenwiese. © Danner

Walter Starz